Kooperation über Ländergrenzen hinweg
Diese Übergabe dokumentiert die gemeinsame Verantwortung jenseits nationaler Grenzen für den Schutz unseres gemeinsamen archäologischen Erbes sowie den intensiven wissenschaftlichen Dialog, der beide Regionen durch das gemeinsame Projekt verbindet. Die restauratorische Betreuung ermöglicht detailgenaue Untersuchungen und die Sicherung der Objekte, bevor sie später wieder in die polnischen Sammlungen zurückkehren oder in grenzübergreifenden Ausstellungen präsentiert werden können. Zuvor werden die Funde im 3D-Labor des Landesamts gescannt und digital zugänglich gemacht. Dieses Vorgehen hat sich bereits im Interreg-Projekt 1000 Jahre Oberlausitz/1000 Lat Górnych Łużyc bewährt. Die digitalen Modelle werden über das Onlineportal Archaeo 3D präsentiert, einer öffentlich zugänglichen 3D-Datenbank des Landesamts für Archäologie (archaeo3d.de/archiv).
Im Rahmen des Interreg-Projekts Fragiles Erbe/Kruche dziedzictwo wird die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen dem Landesamt für Archäologie Sachsen und der Naturwissenschaftlichen Universität Wrocław sichtbar und konkret gelebt. Das Projekt widmet sich der Erforschung und Bewahrung von archäologischem Erbe, das durch den Klimawandel zunehmend bedroht wird.
Das Interreg-Projekt Fragiles Erbe/Kruche dziedzictwo wird von der Europäischen Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung im Rahmen des Kooperationsprogramms INTERREG Polen – Sachsen 2021-2027 finanziert.